Nochmal aufe Halde

Und wieder ging es ab zum Rodeln. Die Kinder hatten so einen Spaß dabei gehabt. Aber vorher musste Svenja ihre Hausaufgaben machen, die Schule hat ja heute wieder angefangen. Gott sei Dank.

Na gut, ich hatte mich am Kindergarten mit der Mutter von Jannis für vier Uhr verabredet. Während Svenja ihre Hausaufgaben machte, packte ich den Rucksack. Ersatzsocken, Schal, Mütze, Handschuhe und warmen Tee. Denn gestern war es kalt, und die Kinder hatten nasse Socken. Heute aber wollte ich vorsorgen, und das war auch gut so.

Den Hund ließ ich zuhause, er hatte gestern Theater gemacht. Markus wollte mit ihm raus gehen. Auf den Weg zur Halde trafen wir René’s Kindergarten Freund und seine Mutter. Den Rest des Weges gingen wir gemeinsam. Sie hatten auch ein Rucksack dabei, war also auch ausgerüstet, mit Tee.

Kaum waren wir oben, perzten sie auch schon wieder runter. Diesmal hat es Svenja erwischt: Sie wollte mit Jannis runter fahren, und irgendwie rutschten sie vom Schlitten und landeten an einen kleinen Hügel. Jannis, der vorne saß, prallte gegen den Schlitten. Svenja knallte gegen diesen harten Hügel, tat sich das Knie weh und fing an zu Weinen. :snief: Ich rannte zu ihr, um schlimmeres zu verhindern. Denn in diesen Moment wollte René runter fahren. Svenja lag noch so halb auf der Bahn. Ich stoppte den Schlitten von René, der aber nicht mit Absicht ein wenig Svenja’s Kopf noch traf.

Ich glaube, der Tee den ich ihr dann gab, tat ihr ganz gut. War doch ne gute Idee, den mitzunehmen. Alles in allem war es wieder ein schöner Tag für die Kinder.

Markus kam, damit hatte ich nicht gerechnet. Denn er wollte eigentlich zu einen Bekannten hin, der ein Computerproblem hatte, und Markus sich da ganz gut auskennt.

Zuhause, als sich die Kinder die nassen Sachen auszogen, sahen wir dass Svenja’s Knie blau war und ein bisschen dick. Ich habe ihr einen kalten Lappen gegeben, um es zu kühlen. Werden wir sehen, wie es morgen aussieht.

Vielleicht wollen wir morgen wieder hin.

Anja


Rodeln auf der Emscherhalde

Heute, war ich mit den Kindern zum Rodeln. Ich hatte es ihnen gestern versprochen. Aber vorher musste ich noch den Haushalt machen. Ich musste ja noch Wäsche waschen und aufhängen. Danach sollte es dann los gehen, das war so mit halb vier.

Ich fragte Markus, ob er denn auch wohl mitkommen würde. Komme gleich nach sagte er. Ok, wir holten die Schlitten aus der Garage. Den Hund nahmen wir auch mit. Mit den Schlitten im Schlepptau, die Kinder natürlich auf den Schlitten, der Hund voran, zogen wir los. Wir hatten so etwa 1 km zu laufen.

Als wir ankamen, musste wir den Berg raufkraxeln, um anschließend wieder hinunter zu fahren. Zuerst trauten sich die Kinder nicht. Wann hat man auch schon die Gelegenheit gehabt, rodeln zu gehen. Also musste ich wieder ran. die Kinder baten mich, den Anfang zu machen. Ich band den Hund an einem Baum fest. Svenja kann ihn ja nicht festhalten. Da ergab sich ja schon, wer als erstes an der Reihe war.

René und ich nahmen auf den Schlitten Platz. Damit der Schlitten erst in Bewegung kam, mussten wir erst mal Schwung nehmen. Wir hatten Spaß beim Rodeln. Die beiden wechselten sich ab beim Rodeln. Aber dann nach einer Weile fassten sie sich doch Mut, und fuhren alleine. Es kamen auch noch einige andere Kinder da hin. Auch aus René’s Kindergarten mit deren Mutter. Jannis, so hieß der Junge, ist mit René den Berg runter gefahren. Aber einmal bekamen sie die Kurve nicht, und landeten in der Botanik. Man muss sagen, dass es sich dabei um ein Brombeerstrauch handelte. Jannis, der vorne saß, hatte sein Gesicht verkratzt, René kam mit dem Schrecken davon. Die beiden kriegten sich aber schnell wieder ein.

Mittlerweile kam auch Markus zu uns hin. Ich übergab ihn den Hund, und so konnte ich dann noch mit den Kindern rodeln. Wir blieben so etwa 2 Std. dort. Die Kinder waren schon steif gefroren. Svenja taten zuhause die Füsse weh. Sie waren ganz rot von der Kälte.

Ich glaube die Kinder hatten ihren Spaß beim Rodeln, trotz der Kälte. :jubel:

Anja


Noch ein Hund?

Hmm, was mach ich jetzt? ich steh total in der Zwickmühle. :hmm: Das Problem ist, dass Svenja gerne einen Hund für sich allein haben möchte. Sie hat auch heute schon zwei von ihren Meerschweinchen abgegeben. Die anderen folgen noch. Ich würde ja sehr gerne ihr ein Hund holen. Aber es ist ja auch eine Kostenfrage.

Dazu kommt es auch noch, dass hier offiziell Hundehaltung verboten ist, und Rambo von den Nachbarn geduldet wird. Wenn sich einer von den Nachbarn beschwert, müssten dann beide Hunde weg.
Aber man ist doch nie um eine ausreden verlegen oder. Warum der Hund da ist.

Wir haben ja den Rambo, er ist sehr lieb aber auch sehr temperamentvoll. Ich kann sie nicht mit ihm alleine raus schicken. Für mich wäre es wichtig, wenn Svenja rausgeht. Sie hat wenig selbst vertrauen zu sich und geht fast gar nicht raus. vielleicht wäre es aber anders, wenn sie einen kleinen Hund hätte, sie müsste dann für den Hund Verantwortung tragen.

Naja schaun wir mal muss man sich noch mal in Ruhe durch den Kopf gehen lassen. :wand:

Anja


Martinsumzug

Am Freitag war wieder der St. Martin da. Um 17:00 h sollte es los gehen, Treffpunkt Kirche. Wie jedes Jahr ist bei solchen Anlässen die Kirche voll. Wir stimmten als erstens “St. Martin” an. Während wir sagen, trat der St. Martin in die Kirche ein. Er erzählte dann am Altar seine Geschichte.

Als er diese beendete, kam die Leiterin der Kita an die Reihe. Sie forderte die Kinder auf, sich am Altar herum aufzustellen, weil sie auch was einstudiert hatten: Das Lied “Ein armer Man”. Zwei von den Kindern sollten dann dabei ein Rollenspiel machen. Aber ganz plötzlich wollte ein Kind nicht mehr mitmachen. René wollte sich aufstellen, um zu singen, da kam die Leiterin auf ihn zu. Und so musste er ganz spontan den St. Martin spielen, was ihm ganz und gar nicht gefiel. :angry:

Ich ging zu ihm hin um ihn zu ermutigen. :kuschel: “Mama” sagte er dann zu mir “Ich bin ganz müde” :zzz: Aber ich muss sagen, er hat das toll gemacht, so ganz ohne Proben. Er bekam auch viel Apblaus. Dann war es soweit wir gingen aus der Kirche und reihten uns hinter dem Pferd ein. Die Kapelle, die hinter uns her kam, stimmte die Martins-Lieder an, und wir sagen mit.

Ziel war der Schulhof, wo schon das Martinsfeuer flackerte. Wir holten die bestellten Bretzel ab, wofür wir uns erst mal anstellen mussten. Anschießend standen wir noch mit ein paar Freunden am Feuer und tranken Glühwein. Die Kinder tranken Apfelsaft, weil kein Kakao mehr da war.

So gegen 20:30h machten sich die meisten auf den Weg nach Hause. Wir auch, da ich ja noch mit dem Hund raus musste. Der blieb nämlich in der Zeit zu Hause.

Anja


Rambo wird erwachsen

Rambo ist jetzt schon 10 Monate alt, und entwickelt sich prächtig. Er macht uns viel Freude, und hat auch schon gelernt, wenn man das Pfötchen gibt, bekommt man auch ein Lecker. Er bekommt jetzt nur noch ein mal am Tag sein Futter.

Beim Gassi gehen gibt es noch einige Schwierigkeiten mit dem Hören. Wenn ich ihm sage “Fuß” versucht er ständig meine Jacken zu schnappen oder zu springen, das nervt schon ein bisschen. :angry: Oder wir bleiben mal für längere Zeit stehen, fängt er an zu jaulen, zu kläffen, wird unruhig. Ich versuch ihn dann zu beruhigen, aber helfen tut es meistens nicht. Vor allerdings wenn die Kids dabei sind, die wollen gleich mit ihm spielen. Ich hab schon zu ihnen gesagt, wenn wir mit dem Hund raus gehen, habt ihr ihn in Ruhe zu lassen. Wenn Spielzeit, ist sagt ich es.

Wir haben ihm ein Geschirr gekauft, das Julius K9 mit Banner, mit der Aufschrift “Kampfschmuser” . Rambo unser Kampfschmuser, das passt ja. Ist doch auch ein schmuse Hund, wenn er dann auf den Rücken liegt, alle vier Beine von sich gestreckt, und sich kraulen lässt, er genießt es richtig. Die Kids liegen auch immer bei ihm auf seiner Decke und schmusen. :kuschel: Rene benutzt ihn auch schon mal als Kopfkissen.

Anja